Leute!
Ihr wundert euch sicher, dass ich schon wieder was loswerden will. Aber neulich, als Lore, wie oft am Sonntag, zu meiner Wohngruppe rauskam und wir ganz gemütlich im Wohnzimmer Kaffee getrunken haben, kam Lore auf meine Geburt zu sprechen. Und da erzählte mein bester Freund Tilli auch von sich, wie es bei ihm war, als er ein Baby war.
Da kamen zum Teil wahnsinnige Sachen zum Vorschein! Bei Tilli war es teilweise genauso wie bei mir: Dass ich spastisch bin, wurde bei mir erst festgestellt, als ich ein halbes Jahr alt war, und bei Tilli haben die Ärzte erst gesagt, dass er Muskeldystrophie hätte, und das war für Elke natürlich ein Hammerschlag. Aber dann hat eine Physiotherapeutin gesagt: "Frau Fitzner, Ihr Sohn ist spastisch." Für Elke brach im ersten Moment eine Welt zusammen, allerdings dachte sie dann: "eine Spastik ist nicht so ein hammermäßiges Urteil wie Muskeldystrophie." Elke ist von Arzt zu Arzt gerannt, und eine Ärztin meinte: "Ach, diese Kinder sind doch bloß für den Mülleimer." Aber Elke hat diese Ärztin verklagt, und sie hat Recht bekommen! Aber es war immer wieder schwierig, teilweise auch, weil das in der DDR war: Da wurde Elke mal gesagt: "Ihr Sohn passt nicht in den Sozialismus".
Bei mir war für Lore auch nicht immer eitel Sonnenschein. Es ging los, als der Arzt im Kinderzentrum in München mich untersuchte, als ich ein halbes Jahr alt war. Er sagte nach der Untersuchung erstmal nichts, und als dann Lore fragte. "Was ist mit ihr?", sagte er einfach nur: "Spastisch." Lore wurde überhaupt nicht Mut gemacht, es ging immer nur um Physiotheapie, und wenn das nicht so wirkte, waren die Leute aus dem Kinderzentrum immer so negativ - "Ach, das Kind kann ja nichts", und: "Wir machen mal besser keine Prognose, schon gar nicht über die geistige Entwicklung."
Und in Südafrika kam noch ein Hammer! Ich ging dort in einen Kindergarten und eine Schule für Körperbehinderte, aber als ich von der Vorschule in die richtige Schule kommen sollte, wollte der Schulleiter Herr Jensen mich da weghaben. Er wollte überhaupt nur leicht behinderte Kinder in seiner Schule haben, alle anderen versuchte er wegzuschicken. Dabei wollten wir sowieso wieder auf deutschen Boden zurückwandern, und es war nur noch eine Frage der Zeit, dass wir unsere Zelte abbrachen. Lore hat sich wahnsinnig mit diesem sogenannten Schulleiter in die Haare gekriegt, aber er blieb hart. Aber dann kam meine Rettung, als sich dieser Idiot immer noch nicht erweichen ließ, da haben meine Erzieherin Moira und meine Busfahrerin Jean gesagt: "Nein, die bleibt die paar Wochen noch auf dieser Schule." Der Jensen hat das mal gesehen, dass ich im Bus gebracht wurde, aber da hat ihn die Jean so zusammengefaltet, dass er sich gar nichts mehr zu sagen getraut hat. Lore hat dann für die Jean einen Nusszopf gebacken!
Dabei sind Tilli und ich total glückliche Menschen! Und unsere Familien nehmen uns so, wie wir sind! Die sagen nicht: "Ihr müsst was leisten, ihr müsst was können, ihr müsst in der Schule gute Noten schreiben", und so weiter und sofort.
Nein, bei Elke und Lore steht die Liebe im Vordergrund, und unser Leben ist wunderschön!
Sonntag, 1. März 2015
Sonntag, 1. Februar 2015
Mamma Mia!
Leute!
Ich hab am Wochenende was ziemlich Cooles erlebt: Ich war im Musical "Mamma Mia"! Das ist genauso wie der Film, nur live auf der Bühne als Musical. Eure Sonne war noch nie in einem Musical. Ich hatte die Karten zu Weihnachten gekriegt, das Ganze war im "Theater des Westens" in Charlottenburg.
Mama holte mich vormittags aus meiner Wohngruppe ab. Die Aufführung war abends um halbacht, aber wir mussten zu Hause erstmal super viel erledigen. Also, Mama musste erstmal gucken, wie wir am besten mit unserer großen Kiste dahin kamen (sie hat nämlich kein Navi, weil sie sich lieber alles selbst merken will). Außerdem mussten wir uns ja noch musical-tauglich schick machen: das bedeutete, Mama musste sich die Haare noch frisieren, und ich musste noch aussuchen, was nach "Abba" aussah. Und dann musste ich schließlich auch noch irgendwas in den Magen bekommen - eine Schnitte mit dick Butter, Aufschnitt und dünn geschnittener Zwiebel (das ist mein Leibgericht).
Endlich konnten wir los. Wir holten noch meine Twin-Sis Anna ab, und dann fuhr Mama zügig Richtung Kantstraße Charlottenburg. Unsere bange Frage war: ist da noch ein Rollstuhl-Parkplatz frei? Und siehe da - zu unserem Glück war wahrhaftig noch ein Platz frei!
Wir entstiegen unserer Familienkutsche, und dann ging's mit einem Aufzug, der so groß war wie ein Zimmer, nach oben. Wir hatten noch massig Zeit, also begaben wir uns an die Theke, wo Mama erstmal was zu essen und zu trinken kaufte und auch gleich mal einen Tisch für die Pause reservierte. Ich dachte: Boh, ist das nobel hier!
Irgendwann ertönte die Klingel, und wir wurden zu unseren Plätzen geleitet.
Das Licht wurde gedimmt, und dann ging die Musik plötzlich los. Ich dachte: Da geht die Party ab - das ist meine Welt! Besonders gut fand ich, dass die Abba-Lieder immer an den besonders spannenden Stellen eingesetzt wurden. Am besten gefiel mir die Sophie, ich fand, dass die irgendwie mehr rübergebracht hat als die Donna.
In der Pause gingen wir zu unserem Lxus-Tisch und haben erstmal auf den Abend angestoßen.
Der zweite Teil hat richtig gerockt, und am besten war der Schluss. Im Publikum ging die Party ab, und die Stimmung war auf dem Höhepunkt!
Irgendwann sagte die Mama: So, jetzt müssen wir die Party leider verlassen, der Papa wartet!
Und ich dachte so: Ooooch!
Draußen schneite es unaufhörlich, aber wir kamen gut nach Schöneberg. Als wir zur Tür reinkamen, sagte der Papa: Na, ihr Nachtschwärmer! Und wir unterhielten uns noch über den tollen Abend!
Ich hab am Wochenende was ziemlich Cooles erlebt: Ich war im Musical "Mamma Mia"! Das ist genauso wie der Film, nur live auf der Bühne als Musical. Eure Sonne war noch nie in einem Musical. Ich hatte die Karten zu Weihnachten gekriegt, das Ganze war im "Theater des Westens" in Charlottenburg.
Mama holte mich vormittags aus meiner Wohngruppe ab. Die Aufführung war abends um halbacht, aber wir mussten zu Hause erstmal super viel erledigen. Also, Mama musste erstmal gucken, wie wir am besten mit unserer großen Kiste dahin kamen (sie hat nämlich kein Navi, weil sie sich lieber alles selbst merken will). Außerdem mussten wir uns ja noch musical-tauglich schick machen: das bedeutete, Mama musste sich die Haare noch frisieren, und ich musste noch aussuchen, was nach "Abba" aussah. Und dann musste ich schließlich auch noch irgendwas in den Magen bekommen - eine Schnitte mit dick Butter, Aufschnitt und dünn geschnittener Zwiebel (das ist mein Leibgericht).
Endlich konnten wir los. Wir holten noch meine Twin-Sis Anna ab, und dann fuhr Mama zügig Richtung Kantstraße Charlottenburg. Unsere bange Frage war: ist da noch ein Rollstuhl-Parkplatz frei? Und siehe da - zu unserem Glück war wahrhaftig noch ein Platz frei!
Wir entstiegen unserer Familienkutsche, und dann ging's mit einem Aufzug, der so groß war wie ein Zimmer, nach oben. Wir hatten noch massig Zeit, also begaben wir uns an die Theke, wo Mama erstmal was zu essen und zu trinken kaufte und auch gleich mal einen Tisch für die Pause reservierte. Ich dachte: Boh, ist das nobel hier!
Irgendwann ertönte die Klingel, und wir wurden zu unseren Plätzen geleitet.
Das Licht wurde gedimmt, und dann ging die Musik plötzlich los. Ich dachte: Da geht die Party ab - das ist meine Welt! Besonders gut fand ich, dass die Abba-Lieder immer an den besonders spannenden Stellen eingesetzt wurden. Am besten gefiel mir die Sophie, ich fand, dass die irgendwie mehr rübergebracht hat als die Donna.
In der Pause gingen wir zu unserem Lxus-Tisch und haben erstmal auf den Abend angestoßen.
Der zweite Teil hat richtig gerockt, und am besten war der Schluss. Im Publikum ging die Party ab, und die Stimmung war auf dem Höhepunkt!
Irgendwann sagte die Mama: So, jetzt müssen wir die Party leider verlassen, der Papa wartet!
Und ich dachte so: Ooooch!
Draußen schneite es unaufhörlich, aber wir kamen gut nach Schöneberg. Als wir zur Tür reinkamen, sagte der Papa: Na, ihr Nachtschwärmer! Und wir unterhielten uns noch über den tollen Abend!
Sonntag, 9. November 2014
Nachruf auf meinen alten Schulfreund Edi
Ach Edi!
Ohne dich im Sommerlager wird es sehr traurig. Ich weiß, du kannst leider nicht mehr teilnehmen, aber ich weiß auch, dass du irgendwo bist, wo du auch Lagerdisco machst, und Lagerchor und Lagerfeuer und nicht zu vergessen, Tag der offenen Tür.
Als mir Lore sagte, dass du einen furchtbaren Unfall hattest, da dachte ich: Oh, hoffentlich ist Edi nicht tot! Und als die Lore dann sagte, dass du deinen Verletzungen im Krankenhaus erlegen bist, brach für mich eine Welt zusammen. Ich dachte nur: Ich will zu deiner Beerdigung! Aber wir konnten leider nicht, weil wir zu einer wichtigen Tagung in Posen eingeladen waren, wo Lore einen Vortrag halten sollte (darüber, dass ich nicht mehr in der Familie lebe).
Aber wir wollen dein Grab in München besuchen und nochmal Abschied nehmen von dir.
Ich hab dein schönes Foto in meinem Zimmer im Johannesstift im Regal stehen, und ich gucke das jeden Tag an und denk an dich.
Ich muss abends im Bett sehr oft an dich denken und begreife das noch nicht, und ich würde am liebsten heulen. Aber das äußert sich dann in so einem nervösen Kichern zwischen Lachen und Weinen, und ich komme da schwer wieder raus. Ich versuche mir dann den Himmel vorzustellen - als grüne Wiese, wo du auf einer Decke liegst und den Sonnenschein genießt, oder du läufst rum, ohne Rolli und ohne Stehständer, und du triffst Leute, die mal mit dir im Sommerlager waren, - und alles ist irgendwie leicht und unbeschwert.
Ohne dich im Sommerlager wird es sehr traurig. Ich weiß, du kannst leider nicht mehr teilnehmen, aber ich weiß auch, dass du irgendwo bist, wo du auch Lagerdisco machst, und Lagerchor und Lagerfeuer und nicht zu vergessen, Tag der offenen Tür.
Als mir Lore sagte, dass du einen furchtbaren Unfall hattest, da dachte ich: Oh, hoffentlich ist Edi nicht tot! Und als die Lore dann sagte, dass du deinen Verletzungen im Krankenhaus erlegen bist, brach für mich eine Welt zusammen. Ich dachte nur: Ich will zu deiner Beerdigung! Aber wir konnten leider nicht, weil wir zu einer wichtigen Tagung in Posen eingeladen waren, wo Lore einen Vortrag halten sollte (darüber, dass ich nicht mehr in der Familie lebe).
Aber wir wollen dein Grab in München besuchen und nochmal Abschied nehmen von dir.
Ich hab dein schönes Foto in meinem Zimmer im Johannesstift im Regal stehen, und ich gucke das jeden Tag an und denk an dich.
Ich muss abends im Bett sehr oft an dich denken und begreife das noch nicht, und ich würde am liebsten heulen. Aber das äußert sich dann in so einem nervösen Kichern zwischen Lachen und Weinen, und ich komme da schwer wieder raus. Ich versuche mir dann den Himmel vorzustellen - als grüne Wiese, wo du auf einer Decke liegst und den Sonnenschein genießt, oder du läufst rum, ohne Rolli und ohne Stehständer, und du triffst Leute, die mal mit dir im Sommerlager waren, - und alles ist irgendwie leicht und unbeschwert.
Sonntag, 14. September 2014
Fünf Wochen Klinik
Leute! Endlich hört Ihr mal wieder was von eurer Sonne! Eure Sonne war leider verhindert, und der Grund war, wie aus meinem vorigen Post hervorging, eine Wirbelsäulen-Operation. Es ging eigentlich alles prima, allerdings war meine Fieberbilanz leicht erhöht, so zwischen 37,2° und 38°, und als ich entlassen werden sollte, entdeckte der Arzt eine Rötung an der Rückennarbe.
Die Stationsärztin sagten zu Mama: "Na ja, Sie können schon nach Hause, es ist ja Wochenende, aber Sie müssen sofort kommen, wenn irgendwas sein sollte." Mama meinte aber: "Das ist mir zu riskant, da bleiben wir lieber nochmal hier!"
Und was war? Als Mama mein Fieber maß, stieg es unaufhörlich! Abends fühlte der Arzt meine Stirn und sagte: "Tja, wir müssen nochmal ran." Er erklärte uns, dass im Operationsbereich vermutlich eine Infektion wäre, und das müsste man behandeln, nämlich durchspülen und eine Vakuumpumpe legen. Und ich dachte mir: "Nein! Schon wieder in den OP! Und ich hatte geglaubt, ich hätte genug gekämpft!" Mama war auch nicht so begeistert, so eine OP ist eben für meinen Organismus nicht so das Gelbe vom Ei. Also kam ich am Sonntagmorgen nochmal unters Messer, und die arme Mama musste allein frühstücken...
Diese zauberhafte Vakuumpumpe wurde dreimal erneuert - jedesmal richtig das ganze Programm, Narkose, Aufwachraum, abends Fieber. Aber beim vierten Mal hab ich gesiegt: Die Wunde war sauber und man höre und staune, sie wurde zugemacht. Nach diesem errungenen Sieg war meine Welt wieder in Ordnung, und wir mussten nur noch vier Tage in der Klinik verweilen. Als wir dann in die elterliche Wohnung kamen, war erst mein Kreislauf noch ziemlich im Keller, Die Mama meinte, "Ich geh mit dir zu unserem Hausarzt, der soll dich mal durchchecken."
"Na zauberhaft", dachte ich, "wieder mal ein Arztbesuch!" Der Arzt war aber supernett und supergenau, der hat alles durchgecheckt, die Lunge, das Herz, den Blutdruck und den Puls. Er meinte:"Der Puls ist etwas erhöht, aber nicht im gefährlichen Bereich." Nach einer guten Woche zu Hause war ich wieder auf dem Damm und Mama meinte: "Ich bring dich heute mal wieder ins Stift." Erst wollte ich nicht, aber kaum war ich da, war alles in bester Ordnung. Mein bester Freund Tilli kam gleich an und hat gerufen: "Clääärchen! Wie geht's dir denn! Du bist wieder daaa!" Und ich dachte: "Haaach! Meine Wohngruppe, die ist einmalig!"
Die Stationsärztin sagten zu Mama: "Na ja, Sie können schon nach Hause, es ist ja Wochenende, aber Sie müssen sofort kommen, wenn irgendwas sein sollte." Mama meinte aber: "Das ist mir zu riskant, da bleiben wir lieber nochmal hier!"
Und was war? Als Mama mein Fieber maß, stieg es unaufhörlich! Abends fühlte der Arzt meine Stirn und sagte: "Tja, wir müssen nochmal ran." Er erklärte uns, dass im Operationsbereich vermutlich eine Infektion wäre, und das müsste man behandeln, nämlich durchspülen und eine Vakuumpumpe legen. Und ich dachte mir: "Nein! Schon wieder in den OP! Und ich hatte geglaubt, ich hätte genug gekämpft!" Mama war auch nicht so begeistert, so eine OP ist eben für meinen Organismus nicht so das Gelbe vom Ei. Also kam ich am Sonntagmorgen nochmal unters Messer, und die arme Mama musste allein frühstücken...
Diese zauberhafte Vakuumpumpe wurde dreimal erneuert - jedesmal richtig das ganze Programm, Narkose, Aufwachraum, abends Fieber. Aber beim vierten Mal hab ich gesiegt: Die Wunde war sauber und man höre und staune, sie wurde zugemacht. Nach diesem errungenen Sieg war meine Welt wieder in Ordnung, und wir mussten nur noch vier Tage in der Klinik verweilen. Als wir dann in die elterliche Wohnung kamen, war erst mein Kreislauf noch ziemlich im Keller, Die Mama meinte, "Ich geh mit dir zu unserem Hausarzt, der soll dich mal durchchecken."
"Na zauberhaft", dachte ich, "wieder mal ein Arztbesuch!" Der Arzt war aber supernett und supergenau, der hat alles durchgecheckt, die Lunge, das Herz, den Blutdruck und den Puls. Er meinte:"Der Puls ist etwas erhöht, aber nicht im gefährlichen Bereich." Nach einer guten Woche zu Hause war ich wieder auf dem Damm und Mama meinte: "Ich bring dich heute mal wieder ins Stift." Erst wollte ich nicht, aber kaum war ich da, war alles in bester Ordnung. Mein bester Freund Tilli kam gleich an und hat gerufen: "Clääärchen! Wie geht's dir denn! Du bist wieder daaa!" Und ich dachte: "Haaach! Meine Wohngruppe, die ist einmalig!"
Montag, 21. April 2014
Vor der OP
Leute! Eure Sonne muss leider - oder auch Gott sei Dank - nochmal unters Messer. Also, für die, die das nicht wissen: ich hab eine operativ versteifte Wirbelsäule, und jetzt kommt das Problem - beide Stäbe, die die Wirbelsäule stützen sollen, sind gebrochen. Das war bisher kein Ding, aber seit ein paar Monaten werde ich immer schiefer, und bei jeder Bewegung tut es gemein weh, und die Nächte sind durchsetzt und morgens früh brennt der Rücken wie Feuer. Also, was tun?
Erstmal wurde ich geröntgt, und dann gab es noch eine CT und ein Gespräch mit einem Wirbelsäulenchirurgen im Evangelischen Waldkrankenhaus in Spandau. Der sagte, das muss operiert werden! Aber die Mama wollte nicht so gern in das Waldkrankenhaus in Spandau; sie sagte, das hat im Internet keine so guten Bewertungen. Deshalb hat sie dann einen Termin im Benjamin-Franklin-Krankenhaus von der Charité besorgt, weil da ein Arzt ist, der sozusagen eine Koryphäe für die Wirbelsäule ist. Gut! Und jetzt haben wir nächste Woche am 28. April den Aufnahmetermin und die OP am 29.
Haltet mir mal die Daumen, dass ich keine großen Schmerzen nach der OP hab!
Bis dann, ihr Lieben - und schaut mal vorbei!
Erstmal wurde ich geröntgt, und dann gab es noch eine CT und ein Gespräch mit einem Wirbelsäulenchirurgen im Evangelischen Waldkrankenhaus in Spandau. Der sagte, das muss operiert werden! Aber die Mama wollte nicht so gern in das Waldkrankenhaus in Spandau; sie sagte, das hat im Internet keine so guten Bewertungen. Deshalb hat sie dann einen Termin im Benjamin-Franklin-Krankenhaus von der Charité besorgt, weil da ein Arzt ist, der sozusagen eine Koryphäe für die Wirbelsäule ist. Gut! Und jetzt haben wir nächste Woche am 28. April den Aufnahmetermin und die OP am 29.
Haltet mir mal die Daumen, dass ich keine großen Schmerzen nach der OP hab!
Bis dann, ihr Lieben - und schaut mal vorbei!
Sonntag, 16. Februar 2014
Die Berlinale und ein Bär
Leute! Ihr habt ewig nichts mehr von mir gelesen. Aber
gestern ist was passiert, was ich einfach umwerfend fand! Meine geliebte
Zwillingsschwester und mein geliebter
Bruder haben einen Silbernen Bären bei der Berlinale abgeräumt!!!
Für das beste Drehbuch!
Ich hab gedacht, ich träume!
Und
dann brach bei uns der Jubel los! Mama hat in die Hände geklatscht, und Papa
hat vor Freude gelacht!
Das ist jetzt ein
Ritterschlag für die beiden!
Jetzt kann der Dietrich bei sauertöpfischen
Producerinnen sagen: „Ich hab den Silbernen Bären fürs Drehbuch gekriegt, du kannst
mir jetzt nichts mehr vorschreiben!“
Ich freue mich jetzt
schon auf die nächsten Filme des großen Regisseurs Dietrich und seiner
Schwester Anna und auf die nächsten Preisverleihungen!
Sonntag, 19. Mai 2013
Lampenfieber vor der Premiere
Leute! Ihr habt lange nichts mehr von mir gelesen. Aber man höre und staune: ich bin noch am Leben!
Gerade ist im Stift sehr große Aufregung weil unser FSJler Sven kurz vor einer Theaterpremiere steht. Sven ist in so einer Theatergruppe in Spandau, und die haben ein Stück namens "Freier Fall" selber geschrieben, und das soll am 7. Juni auf den Brettern, die die Welt bedeuten, aufgeführt werden. Natürlich gehen wir - ich und mein Freund Tilli aus der Gruppe - zur Premiere und zur After-Show-Party! Das wird sehr spät werden, deshalb nehmen uns Elke (Tills Mama) und Lore (meine Mama) hinterher mit in die elterlichen Behausungen.
Sven hat natürlich viele Proben, aber er findet immer noch Zeit, mir aus "Faust" vorzulesen. Ich finde das total interessant! Er liest auch immer die Bühnenanweisungen vor, das gefällt mir besonders, weil ich mir dann immer vorstelle, ich bin der Regisseur von Sven, Leo, und probe "Faust".
Unser Sveni spielt in dem Stück die Hauptrolle! Deswegen hat mein Sonnenschein natürlich auch Lampenfieber. Ich versuche, dieses Fieber zu reduzieren, indem ich sage: "Soo, jetzt atme mal gaaanz ruhig!" Und wenn er nicht so bei der Sache ist, dann sage ich: "Sve-en! Du bist nicht in der Rolle!"
Manchmal mache ich auch zu Hause Dialoge zwischen Leo und Sven bei der Probe, zum Beispiel so:
Leo sagt: "Wir haben ein Lichtproblem!"
Sven sagt: "Mehr Licht!"
Leo dann so: "Wir proben hier nicht Goethe!"
Und Sven: "Ja! Aber ich wollte dich beeindrucken!"
Und Leo dann: "Du beeindruckst mich viel mehr, wenn du bei der Premiere alles gibst!"
Ich jedenfalls - bzw. wir - glauben daran, dass unser Sveni bei der Premiere alles gibt!
Gerade ist im Stift sehr große Aufregung weil unser FSJler Sven kurz vor einer Theaterpremiere steht. Sven ist in so einer Theatergruppe in Spandau, und die haben ein Stück namens "Freier Fall" selber geschrieben, und das soll am 7. Juni auf den Brettern, die die Welt bedeuten, aufgeführt werden. Natürlich gehen wir - ich und mein Freund Tilli aus der Gruppe - zur Premiere und zur After-Show-Party! Das wird sehr spät werden, deshalb nehmen uns Elke (Tills Mama) und Lore (meine Mama) hinterher mit in die elterlichen Behausungen.
Sven hat natürlich viele Proben, aber er findet immer noch Zeit, mir aus "Faust" vorzulesen. Ich finde das total interessant! Er liest auch immer die Bühnenanweisungen vor, das gefällt mir besonders, weil ich mir dann immer vorstelle, ich bin der Regisseur von Sven, Leo, und probe "Faust".
Unser Sveni spielt in dem Stück die Hauptrolle! Deswegen hat mein Sonnenschein natürlich auch Lampenfieber. Ich versuche, dieses Fieber zu reduzieren, indem ich sage: "Soo, jetzt atme mal gaaanz ruhig!" Und wenn er nicht so bei der Sache ist, dann sage ich: "Sve-en! Du bist nicht in der Rolle!"
Manchmal mache ich auch zu Hause Dialoge zwischen Leo und Sven bei der Probe, zum Beispiel so:
Leo sagt: "Wir haben ein Lichtproblem!"
Sven sagt: "Mehr Licht!"
Leo dann so: "Wir proben hier nicht Goethe!"
Und Sven: "Ja! Aber ich wollte dich beeindrucken!"
Und Leo dann: "Du beeindruckst mich viel mehr, wenn du bei der Premiere alles gibst!"
Ich jedenfalls - bzw. wir - glauben daran, dass unser Sveni bei der Premiere alles gibt!
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